Videotechnik Rezept

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Dieses Rezept setzt voraus, dass Du mit dem Rezept "Ein Bild machen" vertraut bist.

Schritt 1 – Bestimme Deine Startbild?

Stelle sicher, dass Du gut sitzt. Gerade bei der Videotechnik ist es wichtig, dass Dein Mitarbeiter so sitzt, dass er/sie sowohl Deine Augen als auch den "Bildschirm" sehen kann.

Was möchtest Du?

Ein schwieriges oder traumatisches Erlebnis verarbeiten?
“Mache ein Bild” von diesem Erlebnis.
Nimm Dir hierfür Zeit, vor allem wenn Du Dich von Gefühlen überfordert fühlst.
Geh dann weiter zu Schritt 2.
Einen bestimmten Abschnitt Deines Leben oder Deiner Beziehung untersuchen?
Geh direkt weiter zu Schritt 2.
Schritt 2 – Bestimme eine „frühere gute Erfahrung”.

Projiziere ein Bild auf der leeren Fläche, auf dem es Dir noch gutgeht, vor der unangenehmen Erfahrung oder Phase in Deinem Leben.

Beschreibe dieses Bild.

Schritt 3 – Bestimme die “gute Erfahrung danach”.

Projiziere nun ein Bild auf der Fläche, auf dem es Dir wieder gutgeht, nach der unguten Erfahrung. Das kann auch in der Zukunft sein.

Beschreibe dieses Bild.

Schritt 4 – Mache das Video

1. Das Video beginnt mit der “früheren guten Erfahrung”.

2. Projiziere dann Schritt für Schritt:

Wo nötig, sag Deinem “Du dort” im Video etwas zur Unterstützung oder gib ihm einen guten Wunsch mit.

Wenn es um ein unverarbeitetes oder traumatisches Erlebnis geht:
Projiziere Szene für Szene:
Anfangsszene > Zweite Szene > Dritte Szene usw.… > Letzte Szene
 
Wenn Du untersuchen möchtest, was in einer bestimmten Zeit Deines Lebens passiert ist:
Projiziere alle wichtigen Vorgänge mit dieser Person oder in das Zeitfenster.
 

3. Beende das Video mit der “guten Erfahrung danach” ab.

Schritt 5 – Im Rückblick auf dieses Video

•    Welche praktischen Probleme hat das “Du dort” überlebt?

•    Welche Hilfsquellen haben dem “Du dort” dabei geholfen, zu überleben?

•    Inwiefern hat das “Du dort” Glück gehabt?

•    Weitere neue Einsichten?
 

Schritt 6 - Abschluss

 •    Gib dem Video einen Namen.

•    Wiederhole die Szenen mit Hilfe Deiner Fingerspitzen:

  • Der Daumen ist die frühere gute Erfahrung.
  • Jeder folgende Finger ist ein Bild im Video.
  • Der letzte Finger ist die “Gute Erfahrung danach“.

Wenn Du es so machst, ist ein größerer Teil deines Gehirns bei der Verarbeitung der Geschehnisse einbezogen.

•    Bewahre das Video gut auf, zum Beispiel im Bücherregal.

•    Wie sieht die Fläche aus ohne das projizierte Video?

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